Kostenlose Tools › Kredite & Sparen

Zinseszinsrechner

Zinseszins bedeutet, dass Sie nicht nur auf Ihre Einzahlungen, sondern auch auf bereits erhaltene Zinsen Zinsen bekommen. Geben Sie Startkapital, monatliche Sparrate und Zinssatz ein, um den Kontostand Jahr für Jahr zu sehen.

Ergebnis

—

Wachstum Jahr für Jahr anzeigen

Nur zur Information. Die Ergebnisse sind Schätzungen auf Grundlage Ihrer Eingaben und der unten gezeigten Formel. Sie sind keine Finanz-, Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung und ersetzen weder eine qualifizierte Fachperson noch die offiziellen Zahlen Ihrer Bank, Ihres Arbeitgebers oder Anbieters.

So nutzen Sie diesen Rechner

  1. Geben Sie ein, was Sie heute haben und was Sie monatlich dazusparen möchten (0, wenn nichts).
  2. Geben Sie den erwarteten Jahreszins ein. Bei Sparkonten den angegebenen Zinssatz, bei Geldanlagen eine langfristige Annahme – Renditen sind nicht garantiert.
  3. Wählen Sie, wie oft die Zinsen gutgeschrieben werden. Banken geben das meist zusammen mit dem effektiven Jahreszins an.
  4. Öffnen Sie die Jahrestabelle, um Einzahlungen und Zinsen getrennt zu sehen.

Die Formel

Ohne Sparrate: A = P × (1 + r/n)^(n × t) Mit monatlicher Sparrate C (am Ende jedes Monats): monatliches Wachstum g = (1 + r/n)^(n/12) − 1 jeden Monat: Stand = Stand × (1 + g) + C

P ist das Startkapital, r der Jahreszins als Dezimalzahl, n die Anzahl der Zinsperioden pro Jahr und t die Anzahl der Jahre. Bei stetiger Verzinsung ist der Wachstumsfaktor e^(r·t). Die Seite Investor.gov der US-Börsenaufsicht SEC nutzt in ihrem eigenen Rechner dasselbe Zinseszinsprinzip.

Rechenbeispiel

10.000 € zu 5 % für 10 Jahre

  1. Jährliche Verzinsung: 10.000 × 1,05^10 = 10.000 × 1,628895 = 16.288,95 €.
  2. Monatliche Verzinsung: 10.000 × (1 + 0,05/12)^120 = 10.000 × 1,647009 = 16.470,09 €.
  3. Nur Sparrate: 100 € pro Monat zu 6 % bei monatlicher Verzinsung über 10 Jahre = 100 × ((1,005^120 − 1) ÷ 0,005) = 16.387,93 €, davon 12.000 € eigene Einzahlungen.

Häufigere Verzinsung hilft, doch Zinssatz und Anlagedauer sind weit wichtiger.

Die 72er-Regel

Eine schnelle Kopfrechnung: Teilen Sie 72 durch den Jahreszins, um abzuschätzen, nach wie vielen Jahren sich Geld verdoppelt. Bei 6 % sind es etwa 12 Jahre (genau, bei jährlicher Verzinsung: 11,9). Das ist eine Näherung, die bei hohen Zinssätzen ungenauer wird.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nominalzins und effektivem Jahreszins?

Der Nominalzins (in den USA „APR“) ist der angegebene Jahreszins. Der effektive Jahreszins (in den USA „APY“) berücksichtigt den Zinseszinseffekt und ist daher höher, sobald Zinsen mehr als einmal im Jahr gutgeschrieben werden. Der Rechner zeigt ihn als effektiven Jahreszins an.

Spielt die Häufigkeit der Verzinsung eine große Rolle?

Eine kleine. Bei 5 % steigt der effektive Zins durch monatliche statt jährliche Verzinsung von 5,00 % auf etwa 5,12 %. Zinssatz und Zeit sind viel wichtiger.

Wird die Sparrate am Anfang oder am Ende des Monats eingezahlt?

Am Ende jedes Monats. Einzahlungen zu Monatsbeginn würden jeweils einen Monat länger Zinsen bringen.

Kann ich das für Geldanlagen wie Indexfonds (ETFs) nutzen?

Sie können eine gleichmäßige angenommene Rendite durchspielen, doch echte Anlagerenditen schwanken von Jahr zu Jahr und können negativ sein. Betrachten Sie das Ergebnis als Szenario, nicht als Prognose.

Sind Steuern und Inflation berücksichtigt?

Nein. Zinserträge können steuerpflichtig sein, und die Inflation mindert die Kaufkraft des künftigen Guthabens.

Quellen

Die unten genannten Quellen sind offizielle englischsprachige Seiten, überwiegend aus den USA.

Zuletzt geprüft am 6. November 2026. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser; Ihre Eingaben werden nicht an uns gesendet. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.